Château d' Armailhac 2014, AOP Pauillac 5ème Cru Classé

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Der Wein:
Château d' Armailhac 2014, AOP Pauillac 5ème Cru Classé


Das Château beschreibt wie Wetterbedingungen des Jahrgangs 2014 wie folgt: Das Jahr 2014 wird als ein Jahr der Kontraste in Erinnerung bleiben. Nach einem typischen Bordeaux-Winter kam der Frühling zu gegebener Zeit, obwohl der April viel sonniger und trockener war als der Durchschnitt. Auf einen nassen und kühlen Mai folgte eine Periode hellen und sonnigen Wetters, trotz einiger sehr lokal begrenzter starker Regenfälle, die hauptsächlich auf Unwetter am 22. und 23. Juni zurückzuführen waren. Das Wetter im Sommer war sehr unbeständig. Der Juli war im Allgemeinen schön und etwas wärmer als der Durchschnitt, während der August deutlich kühler und weniger sonnig, dafür aber trockener war als normal. Ende August begann einer der längsten und ungewöhnlichsten indischen Sommer seit Menschengedenken, der eine Reihe von heißen, sonnigen und trockenen Tagen brachte, die bis Ende Oktober andauerten. Die warme Witterung im April begünstigte den frühen Austrieb der Knospen, insbesondere beim Merlot, während die außergewöhnliche Spätsaison es den Trauben ermöglichte, eine perfekte Reife zu erreichen, wobei alle Fruchtaromen erhalten blieben und die phenolischen Verbindungen begünstigt wurden.

 

Die Cuvée des Jahrgangs 2014 besteht aus:

  • 50% Cabernet Sauvignon
  • 36% Merlot
  • 12% Cabernet Franc
  • 2% Petit Verdot


 

Das Weingut:
Château d’Armailhac


Wie viele der Weingüter im Bordeaux kann das Château d’Armailhac auf eine lange Historie zurückblicken. Die erste Erwähnung findet sich bereits im Jahr 1680, wonach zwei Brüder bestimmte Parzellen in Pauillac ihr Eigentum nannten. Auch finden sich in der Historie schon recht früh Verbindungen zur bekannten Bankiersdynastie Rotschild. 1931 wurde der noch junge Baron Philippe de Rothschild ein Teilhaber der Société Anonyme du Domaine de Mouton d’Armailhac, bevor er kurz darauf im Jahr 1933 die Gesellschaft des Comte Ferrand vollständig übernahm.

Seit dieser Zeit ist das Weingut damit letztendlich auch mit dem bekannten Premier Cru Château Mouton Rothschild verbunden. 

In den folgenden Jahren durchlief das Weingut einige Namensänderungen, bis es schlussendlich in 1989 den ursprünglichen und noch heut verwendeten Namen Château d’Armailhac durch die Baronesse Philippine de Rothschild übertragen bekam.

Die Weinberge des Château d’Armailhac liegen, wie das Château selber, im nördlichen Teil der Appellation Pauillac und bestehen dem Grunde nach aus drei verschiedenen Parzellen: dem Plateau des Levantines et de l’Obélisque, dem Plateau de Pibran und dem Croupe (Rumpf) de Béhéré. Dabei ist das Plateau des Levantines et de l’Obélisque eigentlich eine Verlängerung des Carruades de Lafite, worauf die Trauben für den gleichnamigen Zweitwein des Château Lafite Rothschild wachsen.

Insgesamt besitzt das Château d’Armailhac etwa 70 Hektar. Die Böden bestehen aus den bekannten Médoc-Kieseln und besitzen teilweise einen Untergrund auf Kalksteinbasis. Auch wenn das Durchschnittsalter der Rebbestände „nur“ mit ca. 46 Jahren angegeben wird, besitzt das Weingut noch Rebbestände, deren Anpflanzung bis ins Jahr 1890 zurückreicht. Die Lese erfolgt vollständig per Hand.

Mit seinem großen Erfahrungsschatz und dem Einsatz traditioneller Methoden, kann das Weingut auf die Spezifika der einzelnen Jahrgänge eingehen und versucht somit stets das Optimum aus den von der Natur gegebenen Veranlagungen herauszuholen. Die verwendeten Fässer stammen teilweise vom renommierten Château Mouton Rothschild.

In der bekannten Bordeaux Klassifikation von 1855 wurde das Château d’Armailhac als Cinquieme Cru (5eme Cru) eingestuft. Diesen Status hält es bis heute.

 

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