Château Pontet Canet 2010, AOP Pauillac 5ème Grand Cru Classé

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Der Wein:
Château Pontet Canet 2010, AOP Pauillac 5ème Grand Cru Classé

 

Das Château Pontet Canet aus der prestigeträchtigen Appellation Pauillac ist bekannt für seine biodynamische Arbeitsweise, die auch bereits durch Ecocert und Demeter zertifiziert wurde. Insgesamt werden etwa 81 Hektar Rebfläche bewirtschaftet. Die Böden besitzen ein Fundament aus Kalkstein mit einer Auflage aus Kieseln. 

Die Lese und Selektion erfolgt per Hand. Bei der Vinifzierung verwendet das Château grundsätzlich Eichenholzfässer und Zement-Amphoren. Die Vergärung erfolgt mit natürlichen Hefen. Auch ansonsten versucht das Weingut so wenig wie möglich einzugreifen um die Weine sich auf möglichst natürliche Art und Weise entwickeln zu lassen.

Die nicht ganz so stabilen Wetterverhältnisse zu Beginn des Jahrgangs 2010 haben grade die etwas älteren Merlot-Parzellen getroffen und die Anzahl der Beeren dezimiert. Wettertechnisch ging es dann aber sehr versöhnlich weiter. Sonne und Trockenheit waren für den Rest des Jahres die bestimmenden Merkmale. Auch der Einsatz von Traktoren konnte erneut stärker zurückgefahren werden. Gleichzeitig ist dies der erste Jahrgang, der sowohl ökologisch als auch biodynamisch zertifiziert ist. 

Die Cuvée des Jahrgangs 2010 besteht aus:

  • 65 % Cabernet Sauvignon
  • 30 % Merlot
  • 4 % Cabernet Franc
  • 1 % Petit Verdot


Der Wein ist zwar purpurrot, erscheint aber dunkle und teilweise fast schwarz. Brombeeren, rote Johannisbeeren und Kirschen umschmeicheln die Nase beim reinriechen. Eine schöne Komplexität ist wahrnehmbar. Am Gaumen überzeugt er mit Struktur, Finesse und Frische. Der Geschmack hallt lange nach. 

Der Weinkritiker Robert Parker hat diesen Jahrgang mit 100 Punkten geadelt. 

 

 

Das Weingut:
Château Pontet Canet


Eines der Weingüter, welches in den letzten Jahren für enorm viel Aufmerksamkeit im Bordeaux sorgte, ist zweifelsohne das Château Pontet Canet. Die Geschichte dieses Weinguts beginnt mit Jean-François de Pontet, der den Grundstein für das Weingut mit dem Kauf von einigen Parzellen Land im Jahre 1705 legte. Nach der Erweiterung der Ländereien um weitere Parzellen, die unter dem Namen Canet bekannt waren, manifestierte sich auch der Name des Weinguts, der eine Mischung aus diesen speziellen neuerworbenen Parzellen und dem Namen des Eigentümers darstellte: Château Pontet Canet. In 1975 wurde das Weingut dann vom Kaufmann Guy Tesseron gekauft und gehört heute seinen Nachfahren Alfred Tesseron und dessen Nichten Mélanie and Philippine.

Bekannt geworden ist das Weingut für die enorme Transformation, die es unter der neuen Eigentümerschaft und der Leitung von Alfred Tesseron und Jean-Michel Comme durchmachte. Ein kompletter Verzicht auf konventionelle Methoden im Anbau und der Weinerzeugung sowie eine Umstellung auf die biodynamische Bewirtschaftung wurde im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts angestoßen. Ein für diese Zeit äußerst mutiger Schritt. Seit 2010 ist das Weingut bei Ecocert ökologisch und biodynamisch zertifiziert, seit 2014 auch bei Demeter.

Das Château Pontet Canet liegt in der renommierten Appellation Pauillac, welche für die enorme Dichte an besten Erzeugern bekannt ist. Bewirtschaftet werden dort etwa 81 Hektar. Die Böden besitzen ein Fundament aus Kalkstein mit einer Auflage aus Kieseln. Damit finden sich gute Bedingungen für den Anbau des Cabernet Sauvignon. Zusätzlich wird Merlot und Petit Verdot angebaut. Das Weingut beschäftigt sich aufgrund seines biodynamischen Ansatzes sehr detailliert mit den Böden und analysiert intensiv Optimierungsmöglichkeiten. Das Durchschnittsalter der Reben liegt bei 40 bis 45 Jahren.

Bei der Bewirtschaftung im Weinberg greift das Château Pontet Canet auf die Unterstützung von Pferden anstelle von schweren Maschinen zurück. Die Lese und Selektion erfolgt per Hand. Bei der Vinifzierung verwendet das Château grundsätzlich Eichenholzfässer und Zement-Amphoren. Die Vergärung erfolgt mit natürlichen Hefen. Auch ansonsten versucht das Weingut so wenig wie möglich einzugreifen um die Weine sich auf möglichst natürliche Art und Weise entwickeln zu lassen. Dementsprechend wurde der Neuholzanteil daher sukzessive reduziert.

 

Zur Webseite des Weingutes

 


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