Château Yquem 2011, AOP Sauternes 1er Cru Supérieur Classé

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Der Wein
Château Yquem 2011, AOP Sauternes 1er Cru Supérieur Classé


Das Château Yquem liegt in der Appellation Sauternes, die für ihre Süßweine bekannt ist, und kann auf eine jahrhundertealte Tradition zurückblicken. Es ist das einzige Weingut dieser Appellation, was als Premier Cru Supérieur eingestuft ist und steht damit an der Spitze der Appellation. Die Weine sind für ihre Langlebigkeit bekannt.

Das Château Yquem ist für seine penible Arbeit im Weinberg, bei der Lese und beim Ausbau der Weine bekannt. Die Vergärung findet im Holz (französische Eiche) statt. Der Ausbau erfolgt in der Regel zunächst über 6 bis 8 Monate. Nach der anschließenden Qualitätskontrolle lässt das Weingut die selektierten Partien nochmal für etwa 20 Monate reifen. Die Flaschenabfüllung erfolgt erst im dritten Winter nach der Ernte. 

Den Jahrgang 2011 beschriebt das Château Yquem als durchaus aufregend. Die Vielfalt des Terroirs und die unterschiedliche Entwicklung der Trauben führten zu einer spannenden Selektion von sehr zuckerreichen und eher weniger von Botrytis befallenen Trauben. Dieses Spannungsfeld sorgte jedoch für ein bedeutendes Maß an Komplexität der bereits dem Kellerteam aufgefallen ist. 

Für die Cuvée des Jahrgangs 2011 wurden Sémillon und Sauvignon Blanc verwendet.

Der Château Yquem 2011 zeichnet sich aus durch eine komplexe Aromenvielfalt, die nicht lediglich durch saftige und reife Früchte geprägt ist. Der Wein zeigt Kraft.  

 

 

Das Weingut
Château Yquem

Das Château Yquem liegt in der Appellation Sauternes, die für ihre Süßweine bekannt ist, und kann auf eine jahrhundertealte Tradition zurückblicken. Während des 1. Weltkrieges fungierte es beispielsweise als Militär Krankenhaus. Seit dem Jahr 1996 gehört es zum Luxusmarken-Konzern Louis Vuitton Moët Hennessy (LVMH). Es werden ca. 113 ha bewirtschaftet. Angebaut wird zu etwa 75 % Sémillon und zu ca. 25 % Sauvignon Blanc. 

Ebenso wie die Klassifizierung im Médoc, wurde für die Appellation Sauternes / Barsac im Jahr 1855 eine Klassifizierung der verschiedenen Châteaus festgelegt, welche bis heute bestand hat. Das Château Yquem steht an der Spitze dieser Klassifikation und ist das einzige als Premier Cru Supérieur eingestufte Weingut. Die Weine sind für ihre Langlebigkeit bekannt.

Bei der Produktion von Süßwein spielt der Befall mit Botrytis eine elementare Rolle. Daher gilt es auch die Entwicklung der Trauben penibel zu beobachten. Für die rund sechs Wochen andauernde Lese engagiert das Château Yquem regelmäßig rund 200 Erntehelfer, die nach peniblen Vorgaben in verschiedenen Durchgängen die besten Qualitäten aussuchen. Der durchschnittliche Ertrag liegt bei lediglich 9 hl / ha. Sollte die erzielbare Qualität den eigenen Ansprüchen nicht genügen, wird das Château Yquem keinen Süßwein produzieren. Dies war beispielsweise im Jahr 2012 der Fall. 

Auch die Weinbereitung im Keller unterliegt beim Château Yquem Besonderheiten. So werden die Trauben etwa drei bis vier Mal gepresst, so dass letztendlich verschiedene Varianten für die finale Cuvéetierung zur Verfügung stehen. Auch findet die Vergärung im Holz (französische Eiche) statt. Der Ausbau erfolgt in der Regel zunächst über 6 bis 8 Monate. Nach der anschließenden Qualitätskontrolle lässt das Weingut die selektierten Partien nochmal für etwa 20 Monate reifen. Die Flaschenabfüllung erfolgt erst im dritten Winter nach der Ernte. 


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